Wanderungen am Obernberger See

Wanderungen am Obernberger See

Auf den „Hohen Lorenzberg“ wandern

Der Anfang dieser schönen Obernberg Wanderung beginnt mit dem Aufstieg zum See, wie hier beschrieben als Obernberger See Wanderung. Oben am Bergsee wanderst du am Ufer entlang bis zur Seekapelle. Nach der Brücke zur Kapelle zweigt der Weg gut beschildert nach links ab, Richtung Steineralm. Nach wenigen Minuten teilt sich der Weg beim Obernberg wandern erneut. Rechts der Forstweg zur Steineralm, links hinauf auf dem Wandersteig Nr. 97 geht diese Tour weiter. Der Wald wird immer lichter und bald darauf befindet man sich im freien Almgelände. Zuerst leicht ansteigend, wird der Weg später hinauf zum Sandjöchl steiler. Ist man auf dem Joch, kann man hinuter ins Pflerschtal in Südtirol schauen. Noch etwa 150 hm sind zu bewältigen.

Vom Joch aus wendet man sich wieder nach links, um schließlich zum 2313 hoch gelgenen Gipfel zu gelangen.Bei schönem Wetter erwartet einen eine überwältigende Aussicht in alle Himmelsrichtungen. Insgesamt hat die Tour knapp 900hm und dauert somit bei guter Kondition etwa 3 1/2 Stunden bergauf. Der Abstieg kann über die „Allerleigrubenspitze“ erfolgen. Auf dem „Seeblickweg“. Der Weg führt zuerst schön auf dem Sattel des Almgeländes entlang, später erfolgt der Abstieg durch den Wald. Der Weg führt nicht dirket zum Parkplatz, sondern kommt weiter vorne in Obernberg raus. Entweder wandert man das Stück an der Straße zurück oder nimmt den Bus.

Obernberger See Wanderungen
Obernberger See Wanderungen

Zur „Schwarzen Wand“ über „Obernberger Triblaun“ wandern

Der höchste Gipfel in der Region ist die „Schwarze Wand“ mit 2917m. Die meisten werden sie wohl nur von unten bestaunen, da sie nicht einfach zu ereichen ist. Auf den Weg sollten sich nur erfahrene Bergsteiger mit alpinen Kenntnissen machen. Start dieser anspruchsvollen Tour ist der Parkplatz im Talschluss. Von dort auf den beschriebenen Wegen zum Obernberger See. Am See angelangt, wählt man den Weg rechts um den See, auf dem Wandersteig.

Schon nach wenigen Minuten zweigt man wiederum rechts auf den Steig Richtung „Obernberger Triblaun“ „Schwarze Wand“ ab. Bald darauf stößt man auf einen Forstweg. Dieser geht nach etwa einer viertel Stunde in zwei Wanderwege über. Ab hier beginnt der anspruchvolle Teil. Es geht rechts hinauf Weg Nr. 129 über steiniges Gelände und versicherte Stellen über den „Kleinen und Großen Triblaun“. Hier kann man eine schöne Rast einlegen und eine fantastische Aussciht genießen.

Dannach erfolgt ein kleiner Abstieg durch eine Scharte, um abschließend den Aufstieg zum Gipfel des „Schwarzen Wand“ zu erklimmen. Man befindet sich nun direkt an der Grenze zu Italien und hat somit nicht nur Aussicht auf Nord- sondern auch auf Südtirol. Ein Abstieg über die steilen Hänge ins Pflerschtal wäre möglich. Wer zurück zum Parkplatz in Obernberg möchte hat aber noch ein bißchen was vor sich.

Auf dem Grat geht es in südöstlicher Richtung zum „Nördlichen Roßlauf“ und weiter über versicherte Seilstellen zum „Portjoch“- wahrlich eine „Gratwanderung“ für sehr sichere Bergsteiger!! Wer sich diesen Teil nicht zutraut, geht auf der Aufstiegsroute retour. Vom Portjoch geht es erst noch ein wenig steil, dann immer flacher werdend hinuter Richtung See, an der Seealm vorbei. Um den See rechts oder links herum und zurück zum Parkplatz findet diese anspruchsvolle und lange Tour ihren Ausklang. Etwas mehr als 1500 Höhenmeter hat man im Aufsteig zu bewältigen. Und auch abwärts hat man noch mal Gegenanstiege.

Familienwanderung durch den „Kaserwald“ zur „Steineralm“

Wem die Wanderung zum See zu kurz, die anderen Touren aber zu anspruchsvoll sind, dem empfehle ich diese kleine schöne Wanderung. Vom alten Gasthof am See, geht es links am See entlang weiter, bis kurz nach der Kapelle „Maria am See“ der Weg Nr. 97 links in den Wald hineinführt. Bei der nächsten Abzweigung wieder links halten Richtung „Hoher Lorenzberg“. Leicht bergan führt der Wanderweg zwischen lichtem Wald und dem Übergang zu Almwiesen entlang. Bevor es dann steiler hinauf geht im freien Gelände, zweigt ein Weg rechts ab, Weg Nr. 93c. Disem folgt man, bis man kurz unterhalb der „Steiner Alm“ herauskommt. Die Alm ist nicht bewirtschaftet, aber für ein kleines Picknick im Grünen findet sich sicher ein wunderschöner Platz. Auf dem Forstweg gelangt man schließlich gemütlich hinunter zum See. Bei dieser Wanderung durch die herrliche Almlandschaft sind vom Parkplatz 300 Höhenmeter zu machen. In einer guten Stunde hat man dabei die „Steiner Alm“ erreicht.

Zum „Lichtsee“ über die „Kastnerbergalm“

Ebenfalls vom Parkplatz im Talschluss führt diese einfache Wanderung aber nach Norden hinauf. Man geht auf dem Forstweg Nr.99 bis zur Kastnerbergalm. Bis dorthin führt die Tour durch eine lichten Bergwald. Nach der Alm kommt man in schönes Almgelände und wandert nun weiter auf einem Wanderweg über die Hänge zum See hinauf. Dieser liegt mitten in den Wiesenhängen und lädt zum Rasten und Spielen ein. Mit nicht ganz 600 Höhenmetern ist diese Wanderung auch mit etwas motivierten „Wanderkindern“ gut zu schaffen, vor allem, da als Ziel dieser herrliche See lockt. Im Aufstieg braucht man etwa eineinhalb bis zwei Stunden, runter geht es ja meistens schneller. Wer mit dem Bus zum Ausgangspunkt gefahren ist, kann über den Weg Nr. 125 direkt in den Ort Obernberg hinunter wandern. Dieser Weg ist etwas steiler, als der Aufstiegsweg.

–> das ist die passende Wanderkarte für diese Touren